Amag, H1 2021: Ergebnis auf Rekordniveau

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Die Amag Austria Metall AG aus Ranshofen hat im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Ergebnis auf Rekordniveau erzielt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) konnte um 58 % auf fast 94 Mio. EUR auf Rekordniveau gesteigert werden, das Ergebnis nach Ertragsteuern verdreifachte sich fast.

Insbesondere attraktive Aluminiumpreise und Prämien sorgen für spürbaren Rückenwind im Segment Metall. Die Nachfrage nach Al-Walzprodukten und Gusslegierungen aus Recyclingmaterial hat sich positiv entwickelt. Erwartungsgemäß niedrig zeigte sich der Bedarf aus der Luftfahrtindustrie in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Rekord-Ergebnis: „Das beste Halbjahresergebnis in der Amag-Geschichte“

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der Amag, erläutert: „Wir waren für die rasche Markterholung gut gerüstet und konnten damit das positive Wirtschaftsumfeld nutzen. Durch die attraktive Preissituation im Segment Metall und eine erfreuliche Absatzentwicklung am Standort Ranshofen konnten wir nicht nur das Vorkrisenniveau übertreffen, sondern sogar das beste Halbjahresergebnis in der Amag-Geschichte erzielen.“

Die Umsatzerlöse reflektieren eine positive Entwicklung sowohl beim Aluminiumpreis als auch in der Absatzmenge. Der 3-Monats-Aluminiumpreis an der Londoner Metallbörse LME lag in der aktuellen Berichtsperiode im Durchschnitt bei 2.256 USD/t nach 1.622 USD/t im Vorjahreszeitraum. Die Absatzmenge konnte um 11 % auf 226.100 Tonnen deutlich gesteigert werden. Insgesamt zeigt sich ein Umsatzanstieg von 28 % auf 595 Mio. EUR.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) konnte ebenfalls kräftig gesteigert werden: um 58 % auf fast 94 Mio. EUR. Ausschlaggebend dafür waren neben einer stabilen Produktion in allen Geschäftsbereichen insbesondere attraktive Aluminiumpreise sowie niedrige Rohstoffkosten im Primäraluminium-Segment. Positiven Einfluss nahm auch die erfreuliche Auftragsentwicklung bei Aluminiumwalzprodukten und Recycling-Gusslegierungen.

Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 35 Mio. EUR – fast eine Verdreifachung (H1/2020: 12,4 Mio. EUR).

Optimistischer Ausblick auf das Gesamtjahr

Das derzeitige Marktumfeld stimmt  optimistisch. Die Preissituation im Primärmetallbereich ist attraktiv und die Auftragslage am Standort Ranshofen erfreulich. Die aktuellen Prognosewerte der Commodity Research Unit (CRU) zeigen branchenübergreifend eine positive Entwicklung im Aluminiumbedarf. Sowohl für Primäraluminium als auch für Aluminiumwalzprodukte wird mit einem Anstieg von rund 9 % im Jahr 2021 gerechnet.

„Die aktuelle Lage lässt uns optimistisch in das zweite Halbjahr blicken,“ so Mayer. „Durch den stabilen Elektrolysebetrieb in Kanada können wir vom positiven Marktumfeld im Primäraluminiumbereich profitieren. Der Auftragsstand am Standort Ranshofen hat in den letzten Wochen einen historischen Höchstwert erreicht und lässt in den nächsten Monaten ein hohes Absatzniveau erwarten.“

Angesichts der guten Auftragslage sucht Amag aktuell rund 50 MitarbeiterInnen, um das weitere Wachstum abzusichern.

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet der Amag-Vorstand ein Ebitda zwischen 155 und 175 Mio. EUR, nach 108 Mio. EUR im Vorjahr und 143 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2019.

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