Amag liefert ASI-zertifiziertes nachhaltiges Aluminium an Audi

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Amag liefert erstmals nachhaltiges Aluminium, das nach dem Chain-of-Custody-Standard der ASI produziert wurde, aus – und zwar an Audi in Neckarsulm.

Eingesetzt wird das ASI-zertifizierte nachhaltig produzierte Aluminium für die Heckklappen-Außenhaut des A6 Avant. Mit diesem Auftrag ist für die Amag nicht nur der erstmalige Absatz von ASI-zertifiziertem Material verbunden; er stellt auch den Einstieg als Außenhaut-Lieferant für diese Modellreihe dar.

ASI-Zertifikat bescheinigt verantwortungsvolle Lieferkette für nachhaltiges Aluminium

Der Chain-of-Custody-Standard legt Anforderungen für die Schaffung einer verantwortungsvollen Lieferkette für Aluminium fest. Dabei werden alle Schritte der Wertschöpfung abgedeckt – von der Herstellung aus Bauxit bzw. Sekundäraluminium über die Verarbeitung in der Gießerei und im Walzwerk bis hin zum fertigen Produkt. Die ASI-Zertifizierung bestätigt, dass das von der Amag eingesetzte Primär- und Sekundäraluminium sowie die unternehmensinternen Prozesse den hohen Nachhaltigkeitsanforderungen des Standards entsprechen.

„Ich freue mich, dass wir unsere Zusammenarbeit mit Audi mit nachgewiesen nachhaltig produziertem Amag-Aluminium intensivieren dürfen. Amag setzt seit Jahren auf die ressourcenschonende Produktion von rezykliertem Aluminium, welche durch die erfolgten Zertifizierungen nach ASI-Standards erweitert wurde“, so der Vorstandsvorsitzende der Amag, Gerald Mayer.

Über die Aluminium Stewardship Initiative (ASI)

Die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) ist eine 2012 gegründete globale Organisation zur Festlegung und Zertifizierung von gemeinnützigen Standards unter Einbindung mehrerer Interessensgruppen. Ziel ist die verantwortungsvolle Produktion und Beschaffung von Aluminium in der gesamten Wertschöpfungskette. Zu diesem Zweck hat ASI im Dezember 2017 den Performance Standard und den Chain of Custody Standard eingeführt.
Der Performance Standard definiert Grundsätze und Kriterien in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung mit dem Ziel, Nachhaltigkeitsthemen in der Aluminium-Wertschöpfungskette zu adressieren.
Der Chain of Custody (CoC) Standard legt Anforderungen für die Schaffung einer Sorgfaltskette für Material fest, das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg in verschiedenen nachgelagerten Sektoren hergestellt und verarbeitet wird. Die Implementierung des CoC-Standards von ASI verknüpft verifizierte Praktiken in der Lieferkette – zertifiziert nach dem ASI Performance Standard – mit den Produkten, die von ASI-zertifizierten Werken hergestellt werden.

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