Amag mit Rekordergebnis im 1. Quartal 2022

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Die österreichische Amag vermeldet für das 1. Quartal 2022 ein Rekordergebnis und erwartet hohen Unsicherheiten für den weiteren Jahresverlauf.

Die Amag Austria Metall AG, Anbieter von qualitativ hochwertigen Aluminiumguss- und -walzprodukten, konnte an die positiven Entwicklungen des Geschäftsjahres 2021 erfolgreich anknüpfen und erzielte in den ersten drei Monaten 2022 das höchste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte.

Rekordergebnis im 1. Quartal

Insbesondere der signifikante Anstieg der Absatzmengen und Produktmixoptimierungen am Standort Ranshofen seien für die positive Entwicklung verantwortlich, soi das Unternehmen in einer Mitteilung. Ein sehr hohes Aluminiumpreisniveau wirkte sich zudem positiv auf das Ergebnis im Segment Metall aus.

Die Umsatzerlöse in der Amag-Gruppe konnten dank der gesteigerten Absatzmengen und dem deutlich höheren Aluminiumpreis auf 399 Mio. EUR beträchtlich gesteigert werden (Q1/2021: 251,2 Mio. EUR). Im Detail zeigte sich mit einer Absatzmenge von 104.600 t ein Plus von über 6 % gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal (Q1/2021: 98.500 t).

Das Segment Metall profitierte von einer stabilen Produktion und einem hohen Aluminiumpreis. Das Segment Gießen konnte das hohe Absatzmengenniveau aus dem 1. Quartal 2021 in einem herausfordernden Marktumfeld halten und profitierte zusätzlich von einer positiven Preisentwicklung. Im Segment Walzen konnte die anhaltend hohe Nachfrage nach Aluminiumwalzprodukten für weiteres Wachstum genutzt werden. Die Absatzmengen wurden um knapp 11 % auf 60.100 t gesteigert (Q1/2021: 54.300 t).

Positive operative Entwicklung mit hoher Produktivität bei guter Auslastung

Die hohe Produktivität, Optimierungen im Produktmix sowie eine positive Preisentwicklung, vor allem im Bereich der industriellen Anwendungen, spiegeln sich laut Amag klar im Ergebnis wider. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen von -21,6 Mio. EUR zeigt sich in der Amag-Gruppe eine Verfünffachung im Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Ebit) von 46,3 Mio. EUR (Q1/2021: 9,3 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Ertragsteuern spiegelt mit 32,5 Mio. EUR ein ausgezeichnetes 1. Quartal 2022 wider (Q1/2021: 5,1 Mio. EUR).

Ausblick 2022 von Unsicherheiten geprägt

Trotz eines ausgezeichneten Starts in das Jahr 2022 sei die Einschätzung zur weiteren Entwicklung von hohen Unsicherheiten, insbesondere durch den Ukraine-Konflikt und Covid -19-bedingte Lockdowns (wie aktuell in China), geprägt, teilte Amag mit. Die mangelnde Personalverfügbarkeit und beeinträchtigte Lieferketten blieben weiterhin herausfordernd.

Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der Amag, erklärte: „Der Start in das Jahr 2022 ist operativ geglückt. Wir konnten dadurch das positive Marktumfeld nutzen und das höchste Quartalsergebnis in der Amag-Geschichte erwirtschaften. Die Auftragslage ist auf einem sehr guten Niveau und für die nächsten Monate gesichert. Der weitere Geschäftsverlauf der Amaghängt wesentlich von der generellen Wirtschaftsentwicklung und am Standort Ranshofen von den Risiken der Energieversorgung ab. Derzeit gehen wir von einem Gesamtjahres-Ebitda von über 200 Mio. EUR aus.“

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