Amag und Audi kooperieren beim Recycling von Alu-Blechen

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Der Amag-Konzern und Audi Hungaria kooperieren künftig beim Recycling von Alu-Blechen.

Eine jüngst geschlossene Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen sieht vor, die im Audi-Werk Györ anfallenden Produktionsabfälle sortenrein in Form von Alu-Blechschrotten an die Amag nach Ranshofen zu liefern, wo sie dem Recycling zugeführt werden und anschließend zu neuen Blechen verarbeitet werden. Es entsteht so ein geschlossener Materialkreislauf, der dazu beiträgt, Energie und wertvolle Ressourcen zu sparen.

„Eine Kernkompetenz der Amag liegt im Recycling von Aluminium“, erklärt CEO Gerald Mayer. „Das Closed-Loop-Konzept ist dabei ein effektives und nachhaltiges Recycling-Konzept, das über unsere Unternehmensgrenzen hinaus reicht. Unsere langjährige Erfahrung, unser Know-How und der Einsatz modernster Recyclingtechnologien ermöglichen es uns dabei, unsere Kunden in Hinblick auf CO2-optimierte Produkte und Prozesse optimal zu unterstützen.“

Recycling-Kooperation hilft, Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen

Der effiziente und sparsame Umgang mit Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Dabei setzt Amag auf ein Maßnahmenpaket, das nicht nur auf den Ausbau von Closed-Loop-Beziehungen setzt, sondern von hohen Schrotteinsatzraten, über einen Strommix aus ausschließlich erneuerbaren Energien bis zu nachhaltigem Regenwassermanagement oder Projekten zur Dekarbonisierung des Produktionsprozesses reicht.

Amag errichtet größte Aufdach-Fotovoltaikanlage in Österreich

Derzeit errichtet Amag auf einer Fläche von 55.000 m2, das entspricht etwa acht Fußballfeldern, die größte Aufdach-Fotovoltaikanlage Österreichs. Das Investitionsvolumen dieses Projektes beläuft sich dabei auf mehrere Mio. EUR. Zusätzlich wird die Dachanlage noch durch eine Freiflächenanlage im Umfang von 2.600 m2 ergänzt. Die Gesamtleistung der geplanten Anlagen (Dach- und Freiflächen) beläuft sich auf 6,9 MWpeak und einer jährlichen Stromerzeugung von 6,7 GWh. Das entspricht dem Stromverbrauch von ungefähr 1.900 Haushalten. Die Anlagen sollen in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt sein.

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