Branchentreffpunkt der Teile und Oberflächenreinigung

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Die Branche der Teile und Oberflächenreinigung trifft sich nach der pandemiebedingten Pause in diesem Herbst erstmals wieder auf der parts2clean in Stuttgart.

Mit einem umfassenden und aktuellen Angebot an Produkten und Lösungen für die Branche der Teile und Oberflächenreinigung startet am 5. Oktober 2021 die dreitägige Messe parts2clean auf dem Messegelände in Stuttgart.

Die Bauteilsauberkeit ist einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren für hochwertige Produkte und effektive Prozessketten. Mit der parts2clean in Stuttgart bietet die Deutsche Messe die international bedeutendste Plattform für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung. „Mit rund 130 Ausstellern aus 10 Ländern ist es uns trotz der pandemiebedingten Unwägbarkeiten gelungen, mit allen führenden Marktteilnehmern eine hervorragende Messe zu organisieren“, sagt Arno Reich, Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG. „Sehr viele Branchen, allen voran die Medizin- oder Halbleitertechnik, die Automobilindustrie oder die Luft- und Raumfahrt, finden auf der parts2clean Produkte und Dienstleistungen für die Bauteilreinigung.“

Innovationen und Weiterentwicklungen für Teile und Oberflächenreinigung

Auch in diesem Jahr bietet die parts2clean zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen. Zu den Messepremieren zählen Anlagen-, Verfahrens- und Prozesstechnik, Rein- und Sauberräume, Reinigungsmedien und -behältnisse, Werkstückträger und Waschkörbe, Entfettungs- und Reinigungslösungen, Ultraschallgeräte zur Reinigung bis hin zu Badpflege, Sauberkeitskontrolle sowie Korrosionsschutz und Verpackung.

Experten informieren auf dem Branchentreffpunkt parts2clean

Neben den Ausstellerpräsentationen bietet das Forum der parts2clean mit mehr als 50 Vorträgen an allen drei Messetagen eine einzigartige Wissensplattform zu allen Themen rund um die Teile- und Oberflächenreinigung. Die inhaltliche Gestaltung hat erneut der Geschäftsbereich Reinigung bei Fraunhofer übernommen. Die technische Sauberkeit hat sich bereits seit vielen Jahren als eindeutiges Qualitätsmerkmal etabliert. Eine automatisierte Qualitätsüberwachung und digitale Verfahren der Prozesssteuerung sind für Reinigungsprozesse aber oft noch eine Herausforderung. Andererseits bieten künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen neue, noch längst nicht ausgereizte Möglichkeiten für die industrielle Teilereinigung. Die stetig steigenden Anforderungen an die Sauberkeit von Oberflächen und Bauteilen erfordern neben hocheffizienten Reinigungstechnologien für die Realisierung der geforderten Produkteigenschaften auch eine nahtlose Integration dieser Prozesse und der zugehörigen Peripherie in die gesamte Produktionskette.

Fraunhofer Studie zur Marktsituation und zu den künftigen Trends

Ein Highlight im Rahmen des Forums ist die Präsentation der Fraunhofer Studie zur Marktsituation und zu den künftigen Trends im Bereich der industriellen Teilereinigung. „Die Kundenbranchen befinden sich im Umbruch: Das Ende der Verbrennermotoren scheint eingeläutet, die Elektromobilität ist voll in Fahrt, die Wasserstoffwirtschaft wird aus dem Boden gestemmt … und dann noch Corona mit Lockdown und den Lieferketten im Chaos. Die neue Markt- und Trendanalyse des Geschäftsbereichs Reinigung bei Fraunhofer belegt jedoch, dass die Reinigungsbranche gefestigt und positiv in die Zukunft blickt. Im Fachforum wird deutlich, dass die Herausforderungen angenommen und mit Innovationen beantwortet wurden. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig die Medizin- und Pharmatechnik für die Stabilität der Gesundheitswirtschaft ist. Deshalb widmet sich die umfangreichste Session des Fachforums den wichtigen Reinigungsthemen in dieser Branche“, sagt Frank Holm Rögner, Koordinator und Leiter des Geschäftsbereichs Reinigung bei Fraunhofer.

In der Studie wurden die Umfrageergebnisse von Anbietern und Anwendern industrieller Reinigungstechnik ausgewertet und kompakt und übersichtlich aufbereitet. Ein Vergleich mit den Ergebnissen aus 2012 zeigt Entwicklungen und Trends auf und beleuchtet den wirtschaftlichen Einfluss der aktuellen Corona-Pandemie auf das Marktumfeld.

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