Größte Aufdach-Photovoltaik-Anlage Österreichs geplant

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Amag, Hersteller von Aluminiumguss- und -walzprodukten, will am Standort Ranshofen die größte Aufdach-Photovoltaik-Anlage Österreichs installieren.

Mitte April begannen die ersten Arbeiten im Zuge der Errichtung der größten Aufdach-Photovoltaik-Anlage Österreichs auf den Dächern des neuen Amag-Walzwerks in Ranshofen.

Aufdach-Photovoltaik-Anlage so groß wie acht Fußballplätze

Mit einer Fläche von rund 55.000 m², das entspricht der Fläche von rund acht Fußballfeldern, wird die Anlage künftig rund 6,7 GWh elektrischen Strom pro Jahr liefern, der ausschließlich für den Eigenverbrauch bestimmt ist. Diese Menge entspricht dem Verbrauch an elektrischer Energie von rund 1.700 Haushalten. Die Anlage wird in Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen CCE Clean Capital Energy aus Garsten errichtet

Ausrichtung auf nachhaltige Produktion

Mit einer klaren strategischen Ausrichtung setzt die Amag auf innovative Produkte und deren nachhaltige Produktion. Externe Zertifizierungen wie beispielsweise jene nach dem ASI Standard (Aluminium Stewardship Initiative) bestätigen den ganzheitlichen Ansatz im Bereich der Nachhaltigkeit. In diesem Zusammenhang spielen Recycling und Kreislaufwirtschaft sowie Energieeffizienz am Standort Ranshofen eine wesentliche Rolle. Nach erfolgreicher Implementierung einer Wärmerückgewinnungsanlage zur Gebäudeheizung vor rund vier Jahren werden nun durch die Photovoltaik-Anlage künftig auch die Möglichkeiten der Eigenstromerzeugung umfassend genutzt.

„Es freut uns, durch die Errichtung dieser PV-Großanlage auf unseren Dächern einen weiteren Schritt in der konsequenten Umsetzung unseres Nachhaltigkeitsprogrammes und der Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen zu setzen. Gleichzeitig leisten wir mit diesem Großprojekt einen Beitrag zur Klimaneutralität in der Stromerzeugung“, so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der Amag Austria Metall AG.

Österreich ist auf dem Weg zur klimaneutralen Stromerzeugung

Mit dem Projekt leistet die Amag einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg Österreichs zur vollständigen klimaneutralen Stromerzeugung bis 2030. Durch die Nutzung bestehender Produktionsgebäude zur Erzeugung von elektrischem Strom wird auch kein zusätzlicher Grund und Boden in Anspruch genommen. Dadurch wird die Versiegelung neuer Grundflächen vermieden

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