Hueck Extrusion modernisiert Bolzengießerei

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Rund 2,5 Mio. EUR hat Hueck Extrusion in Lüdenscheid in ihre Bolzengießerei investiert, um den Energieverbrauch in diesem Produktionsbereich deutlich zu senken.

In Betrieb genommen wurden bisher bereits eine moderne Chargiermaschine und zwei Sauerstoffbrenner, ab Ende April kommt außerdem eine spezielle Abkrätzmaschine zum Einsatz. Für die neue Technik wurde außerdem das Gebäude erweitert und eine neue Steuerung installiert.

Neue effektivere Sauerstoffbrenner installiert

„Durch die beiden Sauerstoffbrenner werden vier konventionelle Heißluftbrenner ersetzt und dieselben Temperaturen erreicht“, erklärt Produktionsleiter Thomas Herding. Durch die effektivere Verbrennung sorgt die neue Technik nicht nur für bessere Schmelzleistungen und kürzere Aufschmelzzeiten, sondern auch für einen höheren feuerungstechnischen Wirkungsgrad. „Dadurch konnten wir den Brennstoffverbrauch deutlich reduzieren“, so Herding.

Weitere Energieeinsparungen durch neue Chargier- und Abkrätzmaschine

Über die neue Chargiermaschine wird der Schmelzofen zudem jeweils mit sehr viel größeren Mengen an Schmelzgut beschickt. Weil er dadurch seltener geöffnet werden muss, geht auch weniger Energie verloren. Ähnliches gilt für den Einsatz der neuen Abkrätzmaschine, mit der die beim Schmelzen entstehenden Verunreinigungen auf dem Schmelzebad schneller entfernt werden können. Herding: „Auch das spart durch kürzere Öffnungszeiten noch mal viel Energie.“ Insgesamt werde der Energieaufwand für den Schmelzvorgang durch diese Maßnahmen um rund 40 Prozent reduziert.

Darüber hinaus hat Hueck die Arbeitsprozesse am Schmelzofen optimiert und die Produktionsleistung erhöht.

Die Kapazität der erweiterten Gießerei beträgt 55.000 Jahrestonnen und sichert damit langfristig die auf Wachstum ausgerichtete eigene Versorgung. Darüber hinaus produziert die Gießerei Bolzen für Drittkunden.

In punkto Produktionstechnik, Qualität und Nachhaltigkeit „hervorragend aufgestellt“

Nach den jüngsten Investitionen in die Gießerei sei Hueck Extrusion nun in allen Produktionsbereichen auf dem modernsten technischen Stand, betont Geschäftsführer Frank Busenbecker. Zwischen 2015 und 2021 hat das Unternehmen bereits rund 7 Mio. EUR unter anderem in das Presswerk und ein neues, hochmodernes Bearbeitungszentrum investiert.

„Damit sind wir hier in Lüdenscheid nicht nur in punkto Produktionstechnik und Qualität hervorragend aufgestellt, sondern auch bei der Nachhaltigkeit. Besonders durch die jüngsten Maßnahmen senken wir den Energieverbrauch und damit den CO2 -Ausstoß noch einmal ganz erheblich“, so Busenbecker. Dass diese Investitionen in den Produktionsstandort Deutschland wichtig und richtig gewesen sei, sehe er durch die derzeitige weltpolitische Lage zusätzlich bestätigt.

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