Klebelinie PE-Autoglaze für Structural-Glazing-Fassaden

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Pressta Eisele hat die Klebelinie PE-Autoglaze vorgestellt, eine neue Technik zum automatisierten Verkleben von Elementen für Structural-Glazing-Fassaden.

Die PE-Autoglaze Klebelinie ermöglicht eine schnellere Bearbeitung von Structural-Glazing Glasfassaden-Elementen sowie eine qualitativ höherwertige Verklebung mit deutlichen Arbeits- und Materialeinsparungen. Die neue Anlagentechnik ist für Pressta Eisele ein Schritt hin zur Diversifizierung und zur Erschließung neuer Märkte und Kunden, da das Unternehmen die Abhängigkeit von den konjunkturellen Entwicklungen der Automobilindustrie reduzieren möchte.

Neustart im Fassadenmarkt mit Klebelinie PE-Autoglaze

Die Entwicklung der Klebelinie PE-Autoglaze bedeutet für Pressta Eisele den Neustart in einem Markt, der dem Unternehmen schon immer vertraut war. „Wir wollten eine neue Anlagengeneration entwickeln, die uns unabhängiger vom Automobilmarkt macht. Ziel ist, unser in der Automatisierung angesammeltes Wissen in einem weiteren Marktsegment anzuwenden und umzusetzen“, erläutert Pressta Eisele Vertriebsleiter Marc Borlinghaus. Mit PE-Autoglaze startet das Unternehmen dabei direkt sehr ambitioniert. „Die Anlage automatisiert und verbessert einen Produktionsschritt, der in den letzten Jahrzehnten immer auf dieselbe Art und Weise gemacht wurde.“

Bei der traditionellen Methode führt ein Mitarbeiter eine Silikonapplikationspistole manuell an der Klebefuge entlang und versucht, die Fuge so sauber wie möglich aufzufüllen. Dieser manuell durchgeführte Arbeitsgang ist mit hohem Aufwand und hohem Verbrauch an Silikon verbunden. Da die Fuge blasenfrei bis hinten hin befüllt sein muss, führt dies in der Regel zu relativ hohen Überfüllungen, die sich an der vorderen Öffnung der Klebefuge als Wulst ansammeln und die etwa 35 bis 45 % der eingesetzten Gesamtmenge betragen können.

Automatische Befüllung von Elementen für Structural-Glazing-Fassaden

Die neue Klebelinie PE Autoglaze hingegen automatisiert die Befüllung der Klebefuge in Fassadenelementen. Die Anlage kann ohne jede Dateneingabe betrieben werden. Sie fördert das vormontierte Element nach Freigabe durch Mitarbeiter selbstständig in die Klebezelle ein und nach erfolgter Verklebung auch selbstständig wieder aus; PE-Autoglaze findet das Element, den Applikationspunkt und die Klebefuge selbständig. Sie vermisst die Klebefuge aktiv und passt die applizierte Klebemenge entsprechend an.

„Die Einbringung des Fassadensilikons erfolgt dabei so präzise, dass die Fugen nahezu perfekt gefüllt werden, was nicht nur die eingesetzte Menge an Klebstoff drastisch reduziert, sondern auch eine Nachbearbeitung der Fugen weitgehend überflüssig macht“, sagt Marc Borlinghaus. Der Startpunkt der Verklebung und die Menge des benötigten Fassadenklebstoffs werde automatisch ermittelt.

Adaptive Lagerung des Applikationskopfes

Die Klebelinie kann in bestehende horizontale Produktionslinien integriert werden und übernimmt montierte unverklebte Elemente mittels eines motorisierten Transportbandes.

PE-Autoglaze ist mit einem Schnellwechselsystem für den schnellen und unkomplizierten Wechsel der Einwegmischer und der Applikationsdüse ausgestattet. So können unabhängig voneinander sowohl die Applikationsdüse als auch die Einwegmischer mittels zweier Schnellspanner gewechselt werden. Durch die adaptive Lagerung des Applikationskopfes kann die Anlage auch dann noch einem Element folgen, wenn es horizontal oder vertikal um mehrere Zentimeter „schief“ liegt.

Zudem bietet PE-Autoglaze nicht nur die übliche Topfzeitüberwachung, sondern ermöglicht dem Nutzer auch Einstellungen bezüglich der Anzahl an Blindschüssen bevor ein Spülschuss durchgeführt wird oder die Anlage sich abschaltet, wenn zum Beispiel Produktionsunterbrechungen durch Pausen etc. stattfinden.

Hohe Einsparungen

Durch die automatisierte Arbeitsweise der Klebelinie werde nicht nur eine durchgehend höhere Qualität der Verklebung und eine deutliche Reduktion des Klebstoffausschusses erreicht, die PE-Autoglaze beschleunige auch den gesamten Vorgang der Verklebung erheblich.

 

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