Kostenvorteile bei der elektromagnetischen Abschirmung

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Technische Textilien aus aluminiumbeschichteten Hochleistungsfasern ermöglichen Qualitäts- und Kostenvorteile bei der elektromagnetischen Abschirmung.

Aus mit Aluminium beschichteten Basaltfasern fertigt Fibre Coat Kurzfasern, Garne und Gewebe für die elektromagnetische Abschirmung unter anderem in Elektrofahrzeugen, der Luft- und Raumfahrt sowie in Gebäuden. Auf der JEC World 2022, vom 3. bis 5. Mai in Paris, stellt das Unternehmen aus Aachen im Rahmen des Startup-Booster-Wettbewerbs erstmals seine neue Produktlinie Alu Coat vor.

Neue Anwendungen durch EMI-Abschirmung

Den Fibre Coat Gründern Robert Brüll, Alexander Lüking und Richard Haas ist es gelungen, einzelne Basaltfasern in einem wirtschaftlichen Prozess mit Aluminium zu ummanteln und dabei die Produktionskosten im Vergleich mit bisher üblichen Methoden auf einen Bruchteil zu senken. „Unsere innovativen Hochleistungsfasern verbessern nicht nur bestehende Produkte“, erklärt Brüll, „sondern ermöglichen bei der EMI-Abschirmung in Elektrofahrzeugen oder Luft- und Raumfahrtanwendungen völlig neue Anwendungen mit leichten, flexiblen Geweben. Auch für intelligente Textilien oder die Abschirmung in Gebäuden eröffnet Alu Coat völlig neue Möglichkeiten.“

Erhebliche Kostenvorteile

Die Produktlinie Alu Coat umfasst geschnittene Fasern und Garne, die aus bis zu 100 einzelnen Fasern bestehen, sowie Gewebe oder Vlies. Sie sind thermisch und elektrisch leitfähig und bis zu 600 °C temperaturbeständig. Die Materialeigenschaften lassen sich über Parameter wie der Dicke der Beschichtung oder des Durchmessers der Kernfasern präzise einstellen und an kundenspezifische Anforderung anpassen. Gleichzeitig bietet die Beschichtungstechnologie von Fibre Coat bei der elektromagnetischen Abschirmung erhebliche Qualitäts- und Kostenvorteile gegenüber bestehenden Technologien wie beispielsweise massiven Metallfasern, Aluminiumfolien oder -blechen.

Gewinner Fibre Coat

„Und der Gewinner ist: Fibre Coat!”, hieß es auf dem JEC Forum DACH (www.jec-dach.events) Ende November 2021 in Frankfurt. Das Startup aus Aachen gewann dort den „JEC Composites Startup Booster“ Wettbewerb. Mit der Begründung, dass Fibre Coat „es ermöglicht, kostengünstige Zweikomponenten-Materialien im Leichtbau, im Bereich der elektromagnetischen Abschirmung und der industriellen Filtration einzusetzen.“ Damit qualifizierte sich Fibre Coat auch für den Startup-Booster-Wettbewerb auf der JEC World 2022 in Paris.

Der Startup-Booster-Wettbewerb JEC World 2022 findet auf der Agora-Bühne in Halle 5 statt. Fibre Coat tritt in der Kategorie „Produkte & Materialien“ an. Die Finalisten präsentieren ihre Pitches am Dienstag, den 3. Mai, von 10 bis 11:25 Uhr. Die Preisverleihung folgt am Mittwoch, dem 4. Mai, um 14:45 Uhr.

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