Littering von Getränkedosen auf historischem Tief

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Getränkedosen landen nur noch selten auf dem Müll, das Littering sank auf ein historisches Tief.

Der Anteil der Getränkedosen am achtlos in die Umwelt geworfenen Müll, das sogenannte Littering, sank nach einer neuen Untersuchung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) im Jahr 2019 auf das historische Tief von 0,03 %. Gleichzeitig stieg die Recyclingrate für Aluminium-Getränkedosen in Deutschland auf 99,3 %, von Stahldosen auf 99,7 %. Das ist der höchste Recyclingwert für eine Getränkeverpackung weltweit.

Getränkedosen sind Recyclingmeister

In Deutschland werden so viele Getränkedosen am Pfandautomaten abgegeben wie niemals zuvor. Stephan Rösgen, Sprecher des Forums Getränkedose: „Dosen landen nicht in der Natur, sondern sind das Paradebeispiel für ein funktionierendes Kreislaufprodukt. Damit sind Getränkedosen der Recyclingmeister unter den Getränkeverpackungen.“

Anteil an der Litteringmenge sinkt auf historisches Tief

Insgesamt fallen in Deutschland rund 267.000 t achtlos weggeschmissener oder liegengelassener Müll an. Das entspricht 3,21 Kg pro Einwohner. Dosen haben an der Litteringmenge lediglich einen Anteil von 0,03 %.  Andere Verpackungen machen 20,6 % am Litter aus (INFA, 2020). „Die Zahlen der GVM zeigen, dass über 4 Mrd. Getränkedosen ihren Weg zurück in den Kreislauf finden“, so Stephan Rösgen.

Recyclinganteil wächst

Mit 99,3 % recycelter Aluminium-   und 99,7 % bei Weißblech-Getränkedosen wird die Bestmarke des Kreislaufprodukts auch beim Recycling weiter ausgebaut. „Durch das Pfand haben wir ein funktionierendes Anreizsystem, dass die Umwelt entlastet, indem Getränkedosen nicht liegen bleiben“, sagt Stephan Rösgen. Inzwischen – also dann mit dem neuen Verpackungs-Gesetz - unterliegen 100 % aller Getränkedosen in Deutschland der Pfandpflicht. „Die hohe Recyclingquote der Getränkedosen ermöglicht einen nahezu unendlichen Materialkreislauf, da sowohl Aluminium als auch Weißblech ohne Qualitätsverlust immer und immer wieder eingeschmolzen werden können“, so Rösgen.

Die Studie der GVM wurde im Auftrag von ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, DAVR GmbH und Forum Getränkedose GbR durchgeführt.

 

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