Mehr Glanz für hochwertige Werkstücke

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Für die Oberflächenbearbeitung mit Gleitschleifen hat Walter Trowal Schleifkörper entwickelt, die den Glanz hochwertiger Werkstücke aus Metall verbessern.

Mit den neuen Kunststoff-Schleifkörpern AF erhöht Walther Trowal beim Gleitschleifen den Glanz hochwertiger Werkstücke. Eine neuentwickelte Schleifmineralbasis steigert dabei gleichzeitig die Langzeit-Prozessstabilität, darüber hinaus vereinfacht es die Handhabung der Compounds sowie die Bedienung der Gleitschleifanlage insgesamt.

Hochwertige Werkstücke aus Metall

Die neuen Schleifkörper AF erzeugen auf hochwertigen Werkstücken aus Metall eine besonders glatte und/oder galvanikreife Oberfläche und hohen Glanz. Dazu zählen beispielsweise Turbinenschaufeln für die Luftfahrtindustrie oder Implantate in der Medizintechnik, zum Beispiel Kniegelenke.

Walther Trowal verwendet für die neuen Schleifkörper eine im eigenen Labor entwickelte, neuartige Schleifmineralbasis, die nicht nur Glätte und Glanz erzeugt, sondern auch den pH-Wert des Prozesswassers über lange Zeiträume stabil hält, sodass die Compounds optimal wirken können. Dies hat auch zur Folge, dass der Wert weder in regelmäßigen Abständen gemessen werden muss noch mit zusätzlichen Pufferchemikalien korrigiert zu werden braucht: Die Dosierung der Compounds ist einfacher und erfordert kein spezielles Fachwissen.

Erste Ergebnisse zeigen, dass der Prozess mit den neuen Schleifkörpern in weiten Grenzen unabhängig von der Wasserhärte ist. Außerdem ist die neue Mineralbasis verschleißbeständiger und die Schleifkörper können länger verwendet werden. So trägt der neue Schleifkörper deutlich zu einem insgesamt wirtschaftlichen Betrieb der Gleitschleif-Anlagen bei.

Nachhaltige Lösung für mehr Glanz

Angelika Helten, die Leiterin der Versuchsabteilung bei Walther Trowal in Haan, erklärt, warum Walther Trowal in die Entwicklung investiert hat: „In einigen Hochleistungs-Anwendungen verringert sich der pH-Wert des Prozesswassers – bedingt durch physikalische Vorgänge – im Laufe der Zeit. Mit dem neuen Schleifkörper haben wir eine langfristige und nachhaltige Lösung entwickelt, die ohne die sonst übliche Zugabe von Chemikalien auskommt. Davon profitieren auch diejenigen Kunden, die weniger herausfordernde Aufgaben zu erfüllen haben, denn abgesehen von der Stabilität des pH-Wertes hat der AF viele andere Vorteile.“

Basis der Neuentwicklung war der Bestseller und Top-Schleifkörper V 2030 von Trowal, der für eine Vielzahl von Anwendungen gelistet ist und beispielsweise für die Flugzeug- und die Automobilindustrie sowie die Medizintechnik freigegeben ist.

Große Nähe zum Kunden

Christoph Cruse, der Vertriebsdirektor bei Walther Trowal, erläutert, warum das Entwicklungsprojekt erfolgreich war: „Walther Trowal zählt zu den wenigen Unternehmen, die sämtliche Komponenten des gesamten Gleitschleif-Prozesses selbst entwickeln und herstellen – sowohl die Maschinen als auch die Verfahrensmittel und die Prozesswassertechnik kommen aus einer Hand und sind aufeinander abgestimmt. So bieten wir sowohl vor als auch nach der Erteilung eines Auftrages deutlich mehr Leistungen als Händler, die von unterschiedlichen Lieferanten abhängig sind. Schlussendlich ist es unsere Nähe zum Kunden, die unsere Systeme so erfolgreich macht.“

Über gemeinsame Tests neuer Werkstücke der Kunden in der Versuchsabteilung hinaus leistet Walther Trowal umfassende Unterstützung, zum Beispiel bei Genehmigungsverfahren, in Hinblick auf die Arbeitssicherheit, die REACH-Konformität oder gar die Cradle-to-cradle (C2C) Zertifizierung.

Bei der Fertigung des AF-Schleifkörpers wird die gesamte Abluft – wie bei allen Kunststoff-Schleifkörpern, die Walther Trowal herstellt – thermisch nachbehandelt, die Abluft erfüllt alle Umweltrichtlinien.

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