Reimann wickelt Ofensanierung in Rekordzeit ab

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Die Sanierung eines Aluminiumvorwärmofens bei Alu Norf schaffte der Mönchengladbacher Industriefertiger Reimann in Rekordzeit.

Besondere Zeiten, besondere Herausforderungen gilt es zu meistern: trotz Corona hat die Reimann GmbH einen kompletten Aluminiumvorwärmofen (Tiefofen 1 und 2) für das Neusser Unternehmen Alu Norf in Rekordzeit von nur 6 Monaten saniert.

Ofensanierung in Rekordzeit

Jürgen Kreutzer, Geschäftsführer Reimann GmbH. Foto: Reimann

„Wir sind besonders stolz, dass wir es trotz der Corona-bedingten Schwierigkeiten bei der Materialverfügbarkeit geschafft haben, den Tiefofen innerhalb von 6 Monaten ab Auftragseingang inklusive Teilkonstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Demontage und Montage komplett saniert zu haben. Normalerweise würden wir für ein Projekt dieser Größenordnung 10-12 Monate kalkulieren“, erklärt Jürgen Kreutzer, Geschäftsführer der Reimann GmbH.

Konkreter Sanierungsplan

Im Rahmen der Sanierung erstellte der für Industrieofenanlagen bei Reimann verantwortliche Projektleiter Christoph Apel zunächst ein Sanierungskonzept, das sowohl die Entwicklung einer neuen Zwischenwand sowie weitere notwendige Sanierungsschritte beinhaltete. „Wir haben zunächst geprüft, welche Teile konkret saniert werden sollten und daraufhin ein entsprechendes Sanierungskonzept erstellt“, beschreibt Christoph Apel. So wurde die komplette Isolierung des Ofens durch eine neue Isolierungsschicht getauscht. Die zwischen beiden Öfen befindliche Zwischenwand wurde ebenfalls ausgetauscht. Zusätzlich erneuerte das Reimann-Team auch die Lüfterräder, Strahlrohre und das Innengehäuse inklusive des Spiralgehäuses im Ofen.

Stillstandszeiten genau planen

Michael Wälchli, Technischer Geschäftsführer von Alu Norf ist zufrieden mit dem Verlauf des Projektes: „Wir arbeiten bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich mit der Reimann GmbH im Bereich der Ofensanierung zusammen. Unter diesen besonderen Bedingungen mussten wir jedoch noch keines der Sanierungsprojekte planen. Insofern war es auch für uns ein wirklich besonderes Projekt von Anfang bis Ende. Denn Stillstand bei unseren Industrieöfen bedeutet für uns natürlich auch, dass wir weniger Kapazitäten in der Produktion zur Verfügung haben. Umso wichtiger ist es daher, dass die Stillstandszeiten genau geplant und auch eingehalten werden.“

„Alle Teile wurden vor Ort in Mönchengladbach von Reimann gefertigt und anschließend im Ofen montiert“, erläutert Christoph Apel. „Über den Projektzeitraum wurden für die Neufertigung ca.160 t teilweise hitzebeständiges Material verarbeitet, erläutert Apel.“

Immense Dimensionen

Um die Dimensionen eines solchen Projektes zu veranschaulichen, genügt ein Blick auf die Maße des gefertigten Aluminiumvorwärmofens: 16 m Breite, 8 m Tiefe und 8 m Höhe zeugen von der mühevollen Detailarbeit, die die Montage der ca. 10.000 Einzelteile bedarf.

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