Schutz bei heißen Arbeitsaufgaben

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Mewa aus Wiesbaden bietet Schutzkleidungen an, die als Unterkleidung in heißen Arbeitsumgebungen unter der aluminisierten Kleidung werden kann.

Ausgelegt ist sie für Gieß- und Schmelzverfahren mit den unterschiedlichsten Metallen, Legierungen und Gesteinen, die weit über die Klassifizierung D und E der ISO 11612 hinausgehen. Die Kleidung wird zum „Nutzen statt Besitzen“ angeboten: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter erhält mehrere persönliche Ausstattungen. Um die Pflege, Inspektion und Wartung der Kleidung kümmert sich der Dienstleister.

Hoher Schutz bis zu 1500°C Arbeitsumgebung

Werden Metalle oder Gesteine gegossen, betragen die Gießtemperaturen, je nach Material, bis zu 1500°C. Verbunden ist dies mit einer hohen Wärmestrahlung, die sich als Hitzebelastung auf die Gesundheit der Mitarbeitenden am Schmelzofen auswirken kann. Zu hohe und zu lange Belastungen müssen folglich vermieden werden. Gießer sowie auch im Umfeld arbeitende Kolleginnen und Kollegen müssen hinreichend geschützt werden. Dabei hat das Material von Schutzkleidungen je nach Metall-, Legierungs- oder Gesteinsart sehr unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen. Weiterhin können selbst geringfügige Modifizierungen einer Legierung zu ganz neuen Anforderungen führen.

„Außer Frage steht, dass beim Abstich von Metallen eine aluminisierte Schutzkleidung zu tragen ist“, betont Wolfgang Quednau, Experte für persönliche Schutzausrüstungen. „Zusätzlich sollte die darunter getragene Hitzeschutzkleidung grundsätzlich werkstoffspezifisch ausgelegt sein. Das zeigt z. B. die Norm EN ISO 11612 mit den Leistungsanforderungen der Code-Buchstaben D und E, die die Schutzwirkung vor flüssigen Eisen- und Aluminiumspritzern definieren. Neben dieser, auf den Werkstoff, spezifisch bezogenen Schutzfunktion ist vor allem zu berücksichtigen, dass Verschmutzungen die Schutzfunktion drastisch herabsetzen können und eine permanent flammhemmende Kleidung brennbar wird.“

Schutz vor flüssigem Basalt, flüssigem Siliciumdioxid und Heißmehl

Mewa bietet Schutzkleidungen an, die als Unterkleidung unter der aluminisierten Kleidung oder im Umfeld des Abstichs getragen werden kann. Ausgelegt sind sie für Gieß- und Schmelzverfahren verschiedenster Metalle, Legierungen und Gesteine, die weit über die Klassifizierung D und E hinausgehen. „So können Gießereien nicht nur auf spezielle Kollektionen zum Schutz vor flüssigen Spritzern gegen Aluminium, Kupfer und Eisen, Zinn und Blei, Messing, Gold sowie Magnesium zurückgreifen. Das Sortiment enthält auch Lösungen zum Schutz vor flüssigem Basalt und flüssigem Siliciumdioxid. Das Sortiment wird abgerundet durch eine spezielle Heißmehlkleidung.“, berichtet Silvia Mertens, Leiterin Produktmanagement bei Mewa. „Dieses differenzierte Portfolio ist zertifiziert und entspricht dem Stand der Technik. Eine Beratung auf Basis der kundenseitigen Gefährdungsanalyse stellt zudem sicher, dass gemeinsam mit dem Kunden die richtige Kleidung für den jeweiligen Arbeitsplatz ausgewählt wird.“

Textilsharing für Schutzkleidung in Gießereien

Erhältlich ist die Schutzkleidung im Textilsharing, das – als Kreislaufsystem organisiert – eine vielfache, sichere Wiederverwendung sicherstellt. In diesem System kümmert sich Mewa mit validierten Verfahren um das sorgfältige Waschen, Pflegen und Nachrüsten, sodass die Schutzfunktionen erhalten bleiben. Selbst hartnäckige Verschmutzungen werden herausgewaschen. Zum Serviceumfang gehören auch individuelle Anpassungen. Anfallende Reparaturen werden nach normativen Vorgaben und mit Originalmaterialien ausgeführt. Eine Qualitätskontrolle stellt die Schutzeigenschaften der Kleidung sicher.

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