Schweißen auf Knopfdruck

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Das Start-up Welding Droid präsentiert auf der „Tube“ in Düsseldorf neue Lösungen für das Rohrschweißen.

Rohre in Rekordzeit einfach automatisch schweißen: So lautet das Erfolgsrezept von Welding Droid. Auf der internationalen Rohrfachmesse Tube hat das Start-up neue Produkte im Gepäck, die seine Innovationskraft unter Beweis stellen. So können sich Fachbesucher in Halle 6 am Messestand F02 über den Mini Droid informieren, der speziell für das Rohrschweißen im Pharma- und Life-Science-Bereich konzipiert ist. Highlight am Stand ist der neue Schweißroboter X2, bei dem eine Kamera ein neues Level an Automatisierung ermöglicht.

Einfache Handhabung auf Knopfdruck

Die Robotik-Experten von Welding Droid haben sich auf Lösungen spezialisiert, die die Automatisierung von Rohrschweiß-Prozessen vereinfachen. Die Roboter, die für das WIG-, MIG- und MAG-Schweißen konzipiert sind, sind ebenso einfach zu programmieren wie zu handhaben und amortisieren sich durchschnittlich nach sechs Monaten. Damit lohnt sich die Investition auch für kleine und mittlere Unternehmen. Je nach Modell können Rohre aus Stahl, Edelstahl oder Aluminium mit einem Durchmesser von 6 bis 3.000 mm bearbeitet werden. Machine-Learning-Technologien sorgen dabei für optimale Ergebnisse. Alle Modelle können in die Welding Droid App eingebunden werden, die u.a. eine einfache Dokumentation der Schweißvorgänge ermöglicht.

Rohrschweißen next Level: Der neue X2

Erstmals präsentiert Welding Droid auf der Tube sein Robotersystem X2 für den mobilen Einsatz. Wie auch beim Vorgänger X1 legt der Bediener das zu schweißende Rohr in die Halterung, platziert die Elektrode mittels eines Controllers über dem Spalt und startet das passende Programm. Die Maschine arbeitet anschließend im Alleingang. Die Spannung des Lichtbogens wird dabei mittels AVC (Automatic Voltage Control) permanent gemessen und die Höhenverstellung bei Abweichungen automatisch geregelt. Das neue X2 Modell kann zudem mit einer Kamera ausgestattet werden, die mit der Steuerung verbunden ist. Sie erkennt den zu schweißenden Spalt und registriert Positionsabweichungen, die dann austariert werden. Damit erhöht sich der Automatisierungsgrad der Lösung noch einmal: Die Überwachung des Schweißvorgangs durch den Menschen ist nicht mehr erforderlich. Im Vergleich zum Vorgänger X1 konnten Gewicht und Abmessungen des neuen Modells noch einmal deutlich reduziert werden. Möglich macht das eine neu konzipierte Drahtzufuhr mit sehr kurzem Führungsweg, deren Parameter sich zudem einfach über Drehknöpfe anpassen lassen.

Hochleistung für kleine Durchmesser: Der Mini Droid

Ebenfalls am Stand zu sehen ist der neue Mini Droid, der für das WIG-Schweißen von Rohren aus Carbon und Edelstahl mit einem Durchmesser von sechs bis 120 mm konzipiert ist. Er eignet damit besonders für die Bereiche Pharma, Lebensmittel und Life Science, in denen einwandfreie Schweißnähte unverzichtbar sind.

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