Stimmung in Exportindustrie trübt sich weiter ein

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Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat einen deutlichen Dämpfer erhalten.

Die jüngste Konjunkturumfrage des Ifo Instituts zeigt, dass die Exporterwartungen der deutschen Industrie im Oktober auf 13,0 Punkte gefallen ist. Das ist der schlechteste Wert seit Februar 2021. Im September lag der Wert noch bei 20,5 Punkten.

Lieferprobleme und steigende Rohstoffpreise ein Grund für die schlechte Stimmung in der Exportindustrie

Ein Grund für diese schlechte Stimmung dürften Lieferprobleme bei Rohstoffen und Vorprodukten und steigende Material- und Energiepreise sein, die auf die Exporte der Industrie durchschlagen.

Versorgungsprobleme bei Magnesium

Neben den Beschaffungsproblemen der Automobilindustrie bei Halbleitern haben jüngst auch Berichte über Versorgungsprobleme bei der Lieferung von Magnesium aufgeschreckt. China, der wichtigste Lieferant von Magnesium nach Europa, hat die Produktion des Metalls aufgrund von Rationierungen bei der Energieversorgung in den vergangenen Wochen deutlich zurückgefahren. Betroffen davon ist insbesondere die Druckgussindustrie und die Aluminiumindustrie, die Magnesium als Legierungselement benötigt, unter anderem für Strukturteile in der Automobil- und Luftfahrtbranche. Die Branche befürchtet, dass die Lagervorräte im Dezember aufgebraucht sein werden.

Die Bundesbank erwartet laut ihrem aktuellen Monatsbericht, dass die Wirtschaftsleistung im Herbst ihr Vorkrisenniveau vom Schlussquartal 2019 noch verfehlen wird. Für Gesamtjahr 2021 erwartet die Bundesbank, dass das Bruttoinlandsprodukt deutlich weniger zulegen wird als noch im Juni prognostiziert.

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