Finanzinvestor KPS erwirbt Strangpressfirma Metra

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Der Finanzinvestor KPS Capital Partners erwirbt den italienischen Strangpressfirma Metra SpA und der Metra Holding SpA.

Der Finanzinvestor KPS erwirbt mit Metra einen vertikal integrierten Hersteller von stranggepressten Aluminiumprofilen und damit verbundenen Mehrwertdiensten wie Lackierung, Oxidation, Bearbeitung, Schweißen und Montage. Das Unternehmen produziert an fünf Standorten in Italien und Kanada und bietet ein komplettes Sortiment an Profilen, die hauptsächlich in den Endmärkten Industrie und Bauwesen in Europa und Nordamerika eingesetzt werden.

Finanzinvestor plant „erhebliche Investitionen“ in Strangpressfirma Metra

Pierre de Villeméjane, ein Partner von KPS Mid-Cap Investments, kommentierte: „Wir sind hocherfreut über die Übernahme von Metra, einem differenzierten Aluminium-Strangpressunternehmen mit vielfältigen Fertigungs- und Veredelungskapazitäten und umfassenden Produktentwicklungskompetenzen, das für seine hervorragende Kundenbetreuung bekannt ist.“ Es seien erhebliche Investitionen in die Vermögenswerte und den Betrieb des Unternehmens geplant, um weiteres Wachstum der Gesellschaft zu generieren. „Die Fertigungskompetenz und das Qualitätsbewusstsein von Metra in Verbindung mit den globalen strategischen, operativen und finanziellen Ressourcen von KPS bieten eine ideale Plattform für zukünftiges Wachstum. Wir wollen das Geschäft sowohl organisch als auch durch eine globale Akquisitionsstrategie ausbauen“, führte Villeméjane weiter aus.

Metra CEO erwartet „beachtliches Wachstum“

Metra CEO Enrico Zampedri begrüßte die Übernahme. „KPS hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei Investitionen in der Metallindustrie und hat die Fähigkeit bewiesen, einen erheblichen Mehrwert in diesem Sektor zu schaffen“, sagte er und fügte hinzu: „Die globale Reichweite von KPS, sein Engagement für hervorragende Fertigungsqualität und die Gesundheit und Sicherheit aller Metra-Mitarbeiter zusammen mit seinen beträchtlichen finanziellen Ressourcen werden es unserem Unternehmen ermöglichen, ein beachtliches Wachstum zu erzielen, während wir unseren Fokus auf Qualität und Kundenservice beibehalten.“

Die veräußernden Aktionäre werden mit 25 % an der Gesellschaft beteiligt bleiben. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2021 erwartet und unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und Genehmigungen. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Mit der Akquisition verstärkt KPS sein Engagement im Aluminiumsektor. Erst jüngst hatte der Finanzinvestor die deutschen und norwegischen Walzaktivitäten von Hydro übernommen.

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